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Wirbellose:

Wie man in jedem natürlichen Biotop neben Fischen auch Wirbellose antrifft, habe ich in jedem meiner Becken auch mindestens eine Art (Schnecken ausgenommen).
Nun stelle ich erst einmal die verschiedenen Arten, die ich Pflege mit Bild und Beschreibung vor:

 

Krebse:

blauer Floridakrebs (Procambarus alleni):

 

 

Schöne blaue Krebse, bei denen das Männchen ca. 7 und das Weibchen 9 cm groß wird. Ich habe 1 Männchen und 2 Weibchen, welche ich in dem abgetrennten 160er Becken halte. Außerdem leben eigentlich immer einige Jungkrebse mit drin, da die Alttiere häufig Nachwuchs zeugen. In dem Becken überleben keine Pflanzen, selbst harte Pflanzen wie Anubias wurde verspeist. Von den anderen Becken gebe ich ab und zu überschüssige Wasserlinsen und Froschbiss ins Becken. Dieser wird von den Jungkrebsen nach einiger Zeit komplett aufgefressen. Die Alttiere lassen die Pflanzen in Ruhe.

 


Gefüttert werden die Krebse mit Erbsen, weiche Pflanzen und natürlich auch Flocken/Granulatfutter und Frostfutter. Die Wassertemperatur sollte zwischen 20 und 24°C liegen, die Härte im mittleren Bereich und der pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5.

 

Weibchen mit Jungen:

 

 

 

Zebrakrebs (Cherax cf. papuanus (ehemals C. misolicus)):

 

 

Diese Krebsart ist im Gegensatz zu den blauen Floridakrebsen Pflanzenfreundlicher. Bei mir haben sie die Vallisnerien verspeist und die Najas wird teilweise verspeist. Sie leben allerdings auch eine Ecke versteckter als die Blauen. Man sieht sie also seltener, oder nur die Scheren in der Höhle. Eine Eigenart dieser, wie auch vieler anderer Arten ist die Grabetätigkeit. Das Becken kann jeden Morgen anders aussehen. Entweder sind die Verstecke unterbuddelt, oder komplett zugeschaufelt. Natürlich werden dadurch Pflanzen ausgegraben oder komplett eingegraben.

Sie fressen gerne Buchen-und Eichenblätter, wie auch Futterflocken, Erbsen, Futtertabletten und kleinere Schnecken.
Die Zebrakrebse dürfen wie alle australischen und europäischen Krebsen NIE mit Wasser aus einem Becken von amerikanischen Krebsen in Berührung kommen, da die Amis die tödliche Krebspest übertragen!

 

 

Die ideale Wasserwerte für die Krebse sind: 20-26°C, mittelhartes Wasser, pH-Wert 7-8.

 

 

 

 

Garnelen:

Bienengarnele A1/A10 (Caridina/Neocaridina sp. "Biene"):

 

 

Diese Art habe ich als erstes gepflegt. Da ich in den Zoohandlungen in der Umgebung keine Garnelen (Mit Ausnahme der Amano-, Glas- und Fächergarnelen) bekam, habe ich diese Tiere übers Internet/E-Mail von privat Bestellt. Die Garnelen wurden mit der Post zu mir geschickt, was sie bestens überlebt hatten.

 

 

Diese Garnelen sind wie alle Neo-/Caridina Arten sehr friedlich und stellen keinem Fisch nach. Diese Garnelen benötigen zur Zucht und optimalen Pflege weiches Wasser (3-5° dGH, ca. 2 ° dKH, das Wasser sollte leicht sauer sein, pH-Wert ca. 6,5 und eine Temperatur zwischen 18° bis max. 27°C, zur Zucht bis 25°C haben). Die Garnelen ernähren sich von Algen und Kleinorganismen auf den Pflanzen, trockenem Laub, wie alle Krebse + Garnelen, Erbsen, Spinat, Möhren, Gurken, Zucchini, Heustäbchen aus dem Kaninchenfutter, Flockenfutter und Futtertabletten.

 

 

 

 

Rotrückengarnele A4 (Neocaridina palmata):

 

 

2,5 - 3 cm große braune Garnelen, welche einen hellen Rückenstrich, sowie eine schwarze Musterung haben. Ernährung, Wasserwerte siehe Bienengarnele, jedoch braucht sie kein weiches Wasser zur Zucht.

 

 

 

 

Tigergarnele A18 (Caridina/Neocaridina sp. "Tiger"):

 

 

2 - 2,5 cm große Garnelen. Sie hat schwarze Streifen auf ihrem Körper. Ernährung, Wasserwerte siehe Bienengarnele, jedoch benötigt sie zur Zucht nicht so weiches Wasser.

 

 

 

 

grüne Zwerggarnele (Caridina babaulti):

 

 

2,5 - 3 cm große giftgrüne Garnelen. Die, im Gegensatz zu meinen anderen Garnelenarten gelbe Eier trägt. Ernährung, Wasserwerte siehe Bienengarnele, jedoch braucht sie kein weiches Wasser zur Zucht.

 

 

 

Schnecken:

Posthornschnecke (Planorbarius corneus); Blasenschnecke (Physa marmorata); Turmdeckelschnecke (Melanoides tubercutata); Stachel-TDS (unbekannt); schwarze TDS (unbekannt):

 

Schnecken halten das Aquarium sauber, d.H. sie fressen übrig gebliebenes Flockenfutter, abgestorbene Pflanzenteile, kleine Algen. Wenn sie nicht in Massen auftreten schädigen diese Arten auch keine Pflanzen. Bleibt jedoch zuviel Futter für diese Schnecken übrig, vermehren sich diese Tiere rasant.